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Der Pilz: Die kulinarische Revolution für eine zukunftsfähige Hospitality
Stellen Sie sich eine Proteinquelle vor, die keinen Ackerboden braucht, fast ohne Wasser auskommt und in nur 19 Tagen erntereif ist – 365 Tage im Jahr, direkt vor unserer Haustür. Das ist kein Science-Fiction, das ist die Kraft des Pilzes.
In Hamburg forschen wir mit einem Team von über 70 Experten am Pilz, um ihn als die nachhaltigste Proteinquelle der Welt in die Küchen dieses Planeten zu bringen. Wir verbinden Deep-Tech-Forschung mit gelebter Gastfreundschaft. Da sich das Pilzmyzel aktuell im Zulassungsprozess befindet, nutzen wir bereits heute den Fruchtkörper des Champignons, um in der Hospitality-Branche neue Standards zu setzen.
Innovationskraft trifft auf Spitzenhotellerie:
Unsere Produkte wie z.B. unsere leckeren Pilzbällchen finden sich nicht nur in der Betriebsgastronomie, sondern auch auf den Buffets renommierter Häuser wie dem Hotel Atlantic Hamburg. Damit beweisen wir: Wir bieten der Branche eine Lösung, die den ökologischen Fußabdruck von Fleisch drastisch unterbietet, ohne beim kulinarischen Erlebnis Kompromisse einzugehen.
Unser Mehrwert für die Branche:
Wir unterstützen Hotels und Restaurants dabei, ihre Dekarbonisierungsziele aktiv zu erreichen. Gleichzeitig leisten wir Bildungsarbeit – vom Planetarium Hamburg bis zur Tischgastaktion –, um die Akzeptanz für alternative Proteine zu steigern. Wir entlasten Ozeane, schützen Böden und reduzieren CO2-Emissionen radikal.
Wir bauen keine bloßen Fabriken, sondern eine neue, resiliente Infrastruktur für gesunden, klimapositiven Genuss. Mit unserer Forschung machen wir die Hospitality-Branche zum Vorreiter einer Ernährung, die wirklich „enkelfähig“ ist.
Unsere Mission bei MushRoots ist es, den Pilz – den oft unterschätzten „Helden der Natur“ und grössten Organismus der Welt – als Schlüsselressource für eine nachhaltige Ernährung und damit Zukunft in das Bewusstsein der Menschen zu rücken.
Dabei verfolgen wir einen dualen Ansatz: Spitzenforschung trifft auf emotionale Aufklärung.
1. Wissenschaftliche Fundierung und Innovation:
In Hamburg forschen wir mit einem Team von über 70 engagierten Mitarbeitenden an der Pilzwurzel (Myzel). Unser Ziel ist es, diese als die nachhaltigste Proteinquelle der Welt zu erschließen und sie schmackhaft auf die Teller dieses Planeten zu bringen. Wir zeigen damit auf, dass technologische Innovation und der Schutz natürlicher Ressourcen Hand in Hand gehen.
2. Begeisterung durch Education & Storytelling:
Um echten Wandel zu bewirken, gehen wir dorthin, wo die Gesellschaft zusammenkommt:
Öffentliche Formate: Bei Veranstaltungen wie dem „Earth Day“ im Planetarium Hamburg klären wir über die gigantischen Ausmaße von Pilzorganismen auf und vermitteln ihre essenzielle Rolle für das globale Ökosystem.
Nächste Generation: In Schulen, wie der Astrid-Lindgren-Grundschule in Berlin, verbinden wir Genuss mit Wissen. Wenn Kinder unsere Pilzbällchen probieren und dabei lernen, dass der größte Pilz der Welt so groß wie 1400 Fußballfelder ist, schaffen wir ein bleibendes Bewusstsein für die Wunder der Natur.
Alltagstransformation: Durch Tischgastaktionen in Betriebsrestaurants verwandeln wir die Mittagspause in ein interaktives Lernerlebnis. Mit Aufstellern und Rätseln vermitteln wir Fakten, die hängen bleiben – etwa, dass 90 % aller Pflanzen ohne die Symbiose mit Pilzen gar nicht überleben könnten.
Fazit:
Wir machen Nachhaltigkeit schmeckbar und begreifbar. Wir lehren, dass der Schutz der Natur nicht nur Verzicht bedeutet, sondern die Entdeckung einer faszinierenden Welt, die uns (er-)nährt und (er-)hält.
Unsere Nachhaltigkeitsstrategie basiert auf dem Prinzip der Glaubwürdigkeit. Wir setzen sowohl bei unseren internen Prozessen als auch bei unserem Kerngeschäft konsequent auf Ressourcenschonung und Zukunftsfähigkeit.
1. Der ökologische „Handprint“: Transformation des Ernährungssystems
Die wirkungsvollste nachhaltige Praktik unseres Unternehmens liegt in unserer Forschung selbst. Wir entwickeln mit Myzel eine der nachhaltigsten Proteinquellen der Welt. Damit adressieren wir direkt das Problem des konventionellen Fleischkonsums, der in seiner aktuellen Form nicht mehr „enkelfähig“ ist. Indem wir eine schmackhafte, ressourceneffiziente Alternative schaffen, ermöglichen wir eine massive Einsparung von CO2, Wasser und Landflächen im globalen Ernährungssystem.
2. Konsequente Unternehmenskultur: „Walk the Talk“
Wir spiegeln unsere Mission in unserem täglichen Handeln wider:
Pflanzenbasierte Unternehmenskultur: In unseren Büroräumen sowie bei sämtlichen Events und Veranstaltungen leben wir eine strikt fleischfreie Ernährung. Wir zeigen damit, dass Genuss und Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag Hand in Hand gehen.
Zukunftsfähige Mobilität: Wir verzichten bewusst auf individuelle Firmenwagen für Einzelpersonen. Stattdessen setzen wir auf ein effizientes Sharing-Modell mit lediglich zwei Elektro-/Hybrid-Poolfahrzeugen, die allen über 70 Mitarbeitenden zur Verfügung stehen. Dies fördert nicht nur die Nutzung emissionsarmer Antriebe, sondern reduziert auch die Gesamtzahl der benötigten Fahrzeuge drastisch.
3. Ganzheitlicher Forschungsansatz
Bei unserer Arbeit in Hamburg achten wir darauf, dass Nachhaltigkeit bereits im Labor beginnt – von der Auswahl der Nährsubstrate bis hin zur Skalierbarkeit unserer Prozesse, um einen maximalen positiven Impact bei minimalem Ressourceneinsatz zu erzielen.
Unsere gesamte Unternehmensidentität ist eine Dekarbonisierungsstrategie. Wir betrachten den Pilz nicht nur als Lebensmittel, sondern als das effizienteste biologische Werkzeug zur CO2-Reduktion im Ernährungssektor.
1. Maximale Ressourceneffizienz (Product Footprint):
Der ökologische Fußabdruck des Pilzes ist im Vergleich zu konventionellen Proteinquellen minimal:
Flächenverbrauch: Durch vertikale Anbaumethoden benötigen wir nur einen Bruchteil der Fläche von Soja- oder Erbsenfeldern und stehen nicht in Konkurrenz zu wertvollen Wald- oder Ackerflächen.
Wasserverbrauch: Während die Produktion von 1 kg Rindfleisch bis zu 15.000 Liter Wasser verbraucht, benötigt der Pilz fast kein externes Wasser, da er in kontrollierten, geschlossenen Systemen wächst.
Zeit als Klimafaktor: Ein Pilz benötigt nur ca. 19 Tage bis zur Ernte. Diese extrem kurzen Zyklen bedeuten eine hocheffiziente Bindung von Ressourcen bei gleichzeitig minimalem Energieeinsatz.
2. Dekarbonisierung durch Kreislaufwirtschaft:
Unsere Strategie basiert auf dem Upcycling: Wir erforschen Wege, Pilze auf agrarwirtschaftlichen Nebenprodukten wachsen zu lassen. Damit verwandeln wir potenzielle Abfallstoffe in hochwertige Nahrung und vermeiden CO2-Emissionen, die sonst bei der Entsorgung oder durch ineffiziente Lieferketten entstehen würden.
3. Operative Dekarbonisierung:
Intern minimieren wir unseren Fußabdruck durch:
Ganzjährig regionale Produktion: Wir produzieren 365 Tage im Jahr wetterunabhängig. Das eliminiert klimaschädliche Importe aus Übersee.
Technologische Optimierung: Mit über 70 Forschenden arbeiten wir kontinuierlich an der energetischen Optimierung, um den Strombedarf pro Kilogramm produziertem Protein stetig zu senken.
Fazit:
Wir ersetzen nicht nur Fleisch – wir ersetzen ein ineffizientes, emissionsreiches System durch eine zirkuläre, hochproduktive Technologie, die das Klima aktiv entlastet.
Der Pilz ist von Natur aus das Paradebeispiel für gelebte Kreislaufwirtschaft. In unserem Ansatz nutzen wir diesen natürlichen Zyklus und optimieren ihn technologisch:
1. Biologische Kreislauffähigkeit (Cradle-to-Cradle):
Unser Produkt ist zu 100 % biologisch kreislauffähig. Während herkömmliche Lebensmittelproduktion oft Abfälle produziert, fungiert der Pilzkörper im Ökosystem als Rückführer. In unserer Produktion streben wir ein Upcycling-Modell an: Der Pilz kann auf organischen Reststoffen (z. B. Nebenprodukten der Landwirtschaft) wachsen und diese in hochwertiges Protein umwandeln. Nach dem Verzehr kehren alle Bestandteile vollständig und schadstofffrei in den biologischen Kreislauf zurück.
2. Der Lebenszyklus in unserer Strategie:
Wir bedienen aktuell zwei Phasen der Marktentwicklung und des Produktlebenszyklus:
Gegenwart (Champignon): Da sich das Pilzmyzel aktuell noch im Zulassungsprozess befindet, arbeiten wir heute operativ mit dem Fruchtkörper des Champignons. Hiermit beweisen wir schon jetzt die Marktfähigkeit und Akzeptanz unserer Rezepturen in Schulen, Kantinen und bei Events.
Zukunft (Myzel): Mit über 70 Mitarbeitenden forschen wir mit Hochdruck an der Pilzwurzel (Myzel). Sobald die Zulassung erfolgt ist, werden wir den Lebenszyklus unserer Produkte nochmals revolutionieren, da Myzel in puncto Wachstumsgeschwindigkeit und Ressourceneffizienz dem klassischen Fruchtkörper weit überlegen ist.
3. Ganzheitlicher Ansatz:
Wir betrachten den gesamten Lebenszyklus – vom Substrat (Input) über die hocheffiziente vertikale Zucht (Produktion) bis hin zur Verwertung beim Konsumenten. Da der Pilz in nur ca. 19 Tagen erntereif ist, ist sein Lebenszyklus extrem kurz und damit hochgradig steuerbar, was Lebensmittelverschwendung (Waste) minimiert und eine bedarfsgerechte, regionale Produktion 365 Tage im Jahr ermöglicht.
Unsere Produkte sind frei von jeglichen Materialien die Mensch und Umwelt schädigen können - dafür haben wir natürlich Dokumente zu jedem einzelnen unserer Produkte, welche ich gerne zur Verfügung stelle.
Wir betrachten die Bekämpfung von Hunger als eine Frage der effizienten Ressourcenverteilung. Unser Beitrag basiert auf der Skalierbarkeit einer völlig neuen Proteinquelle, die unabhängig von Klima und Bodenbeschaffenheit funktioniert.
1. Entkoppelung von Ackerland und Klima:
Herkömmliche Proteinquellen (tierisch und pflanzlich) hängen massiv von fruchtbaren Böden und stabilen Wetterbedingungen ab – beides wird durch den Klimawandel knapper. Unser Fokus auf den Champignon (aktuell) und die Forschung am Pilzmyzel (Zukunft) ermöglicht eine entkoppelte Lebensmittelproduktion. Pilze wachsen vertikal, benötigen kein Sonnenlicht und sind in nur 19 Tagen erntereif. Das macht sie zu einer krisensicheren Quelle für hochwertige Proteine, die theoretisch überall auf der Welt – auch in urbanen oder kargen Gebieten – produziert werden kann.
2. Höchste Nährstoffdichte bei minimalem Input:
Um Hunger nachhaltig zu bekämpfen, müssen Lebensmittel nährstoffreich und gleichzeitig ressourcenschonend sein. Der Pilz ist hier ein Effizienzwunder: Er benötigt kaum Wasser und nur einen Bruchteil der Fläche von Soja- oder Viehzucht. In unserer Forschung mit über 70 Mitarbeitenden in Hamburg arbeiten wir daran, diese Effizienz so zu maximieren, dass gesundes Protein für eine wachsende Weltbevölkerung bezahlbar und verfügbar wird.
3. Ernährungssicherung durch Bildung:
Hungerbekämpfung beginnt im Kopf. Durch unsere Aktionen in Schulen (wie der Astrid-Lindgren-Grundschule) und öffentlichen Formaten (Planetarium Hamburg) zeigen wir bereits heute auf, wie eine Ernährung der Zukunft aussieht, die niemanden zurücklässt. Wir vermitteln Wissen über alternative Proteine, um die Akzeptanz für nachhaltige Quellen zu erhöhen, die langfristig den ineffizienten und klimaschädlichen Fleischkonsum ersetzen können.
4. Zukünftiges Potenzial durch Myzel-Forschung:
Sobald die Zulassung für unser Pilzmyzel erfolgt ist, können wir eine Proteinquelle anbieten, die Biomasse in Rekordzeit aufbaut. Dies ist ein entscheidender Hebel, um globale Lieferketten zu verkürzen und Protein lokal dort zu produzieren, wo es benötigt wird.
Das Wohlbefinden unserer Mitmenschen steht im Zentrum unserer Produktentwicklung und unserer Unternehmenskultur. Wir fördern Gesundheit durch Aufklärung, erstklassige Ernährung und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld.
1. Für unsere Gäste & die Gesellschaft: Ernährung als Medizin
Gesunde Proteinquelle: Wir bieten mit unseren Pilzprodukten (aktuell auf Basis von Champignons) eine proteinreiche, fettarme und ballaststoffreiche Alternative zu hochverarbeiteten Fleischersatzprodukten. Pilze enthalten essenzielle Aminosäuren und Mikronährstoffe, die das Immunsystem unterstützen.
Clean Label & Natürlichkeit: Unser Ziel ist es, „lecker und gesund“ zu vereinen. In Schulen und Kantinen zeigen wir, dass nachhaltiges Essen keine Kompromisse beim Geschmack erfordert, sondern das Wohlbefinden steigert.
Prävention durch Aufklärung: Durch unsere Aktionen (z. B. an der Astrid-Lindgren-Grundschule oder in Betriebsrestaurants) fördern wir das Ernährungsbewusstsein von klein auf und regen zu einem gesünderen Lebensstil an.
2. Für unsere Mitarbeitenden: Ein inspirierendes Umfeld in Hamburg
Fleischfreie Zone: Wir leben unsere Werte. In unseren Büroräumen setzen wir auf eine fleischfreie Ernährung, was nachweislich positive Effekte auf die Vitalität und die langfristige Gesundheit hat.
Sinnstiftende Arbeit: Mit über 70 Forschenden arbeiten wir an einer der größten Herausforderungen unserer Zeit. Das Bewusstsein, an einer „enkelfähigen“ Welt zu bauen, fördert die mentale Gesundheit und die Motivation (Purpose-driven Work).
Moderne Mobilität & Flexibilität: Durch unsere Pool-Car-Lösung (E-Auto/Hybrid) und flexible Strukturen reduzieren wir Pendel-Stress und fördern eine gesunde Work-Life-Balance.
Sicherheit & Teamgeist: In unseren Hamburger Laboren und Büros legen wir höchsten Wert auf Arbeitssicherheit und einen transparenten Austausch, um ein psychologisch sicheres und gesundes Arbeitsklima zu schaffen.
Bildung ist für uns der Schlüssel zur Transformation des Ernährungssystems. Wir fördern Wissen sowohl intern in unserer Forschung als auch extern durch innovative Bildungsformate.
1. Bildung in der Gemeinschaft (External Impact):
Wir investieren aktiv in die Aufklärung der Gesellschaft über biologische Zusammenhänge und nachhaltige Ressourcen:
Frühkindliche Bildung: In Grundschulen, wie der Astrid-Lindgren-Schule in Berlin, sensibilisieren wir Kinder spielerisch für die Wunder der Natur. Durch den direkten Dialog ("Wie groß ist der größte Pilz der Welt?") verknüpfen wir positive Geschmackserlebnisse unserer Pilzprodukte mit biologischem Fachwissen.
Öffentliche Wissensvermittlung: Mit Vorträgen und Events, wie dem „Earth Day“ im Planetarium Hamburg, leisten wir wissenschaftlich fundierte Bildungsarbeit. Wir erklären einem breiten Publikum die ökologische Bedeutung von Pilzen als größte Organismen der Welt und ihre Rolle für ein gesundes Ökosystem.
Interaktive Aufklärung im Alltag: In Betriebsrestaurants nutzen wir Tischgastaktionen und Quiz-Formate, um Erwachsene über die essenzielle Symbiose zwischen Pflanzen und Pilzen aufzuklären und so das Bewusstsein für Biodiversität zu schärfen.
2. Weiterbildung im Unternehmen (Internal Impact):
Spitzenforschung als Lernumfeld: Mit über 70 Mitarbeitenden in Hamburg betreiben wir ein High-Tech-Umfeld, das ständiges Lernen erfordert. Unsere Forschenden arbeiten an der Schnittstelle von Biologie, Technologie und Lebensmittelwissenschaft und tauschen sich kontinuierlich über neueste Erkenntnisse aus.
Förderung von Spezialisten: Wir unterstützen unsere Teammitglieder dabei, Experten auf dem Gebiet der Myzel-Forschung und nachhaltigen Produktion zu werden. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit (Labor, Produktion, Kommunikation) fördern wir ein tiefes Verständnis für die gesamte Wertschöpfungskette.
Fazit:
Wir machen komplexe biologische Themen greifbar und fördern ein tieferes Verständnis für die natürlichen Ressourcen unseres Planeten – vom Klassenzimmer bis zum Forschungslabor.
Ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung unseres Bildungskonzepts zeigt die Zusammenarbeit mit dem Kita- und Schulcaterer Greens Unlimited. Unsere Bällchen werden dort auf der Website detailliert vorgestellt und als Teil des Angebots erläutert. Die Integration in das Sortiment und die begleitende Kommunikation belegen, dass unser Ansatz im Alltag von Bildungseinrichtungen praktisch umgesetzt wird.
Wir nutzen die Biotechnologie, um die Lebensmittelproduktion von einer ressourcenintensiven Landwirtschaft in eine hocheffiziente, industrielle Kreislaufwirtschaft zu überführen.
1. Myzel-Technologie als neue Infrastruktur:
Unser innovativster Ansatz ist die Nutzung von Pilzmyzel (der Pilzwurzel) als Bio-Fabrik. Während die traditionelle Fleischindustrie auf riesige Infrastrukturen und lange Lieferketten angewiesen ist, entwickeln wir in Hamburg ein System, das Protein in geschlossenen Bioreaktoren produziert.
Vorteil: Diese Technologie erlaubt eine 365-Tage-Produktion, ist wetterunabhängig und benötigt keine Pestizide oder Antibiotika.
Status: Während wir aktuell mit dem Champignon als Brückentechnologie operieren, bereiten wir mit über 70 Forschenden die Skalierung der Myzel-Produktion vor, sobald die Zulassung erfolgt.
2. Vertikale Produktion & Deep-Tech:
Wir setzen auf vertikale Anbausysteme. Diese innovative Infrastruktur ermöglicht es, den Ertrag pro Quadratmeter im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft um ein Vielfaches zu steigern. Wir nutzen modernste Sensorik und Prozesssteuerung, um die Bedingungen (Temperatur, CO2, Feuchtigkeit) so zu optimieren, dass der Pilz in Rekordzeit (ca. 19 Tage) wächst.
3. Ressourcenschonende Mobilitäts-Infrastruktur:
Innovation hört bei uns nicht beim Produkt auf. Wir implementieren nachhaltige Praktiken in der betrieblichen Logistik durch:
Ein Sharing-Modell für unsere E-/Hybrid-Poolcars, das eine effiziente Auslastung garantiert und den ökologischen Fußabdruck unserer Flotte minimiert.
Die gezielte regionale Vernetzung in Hamburg, um Transportwege kurz zu halten und eine lokale Versorgungs-Infrastruktur aufzubauen.
Fazit:
Durch die Kombination von Mykologie (Pilzkunde) und modernster Prozesstechnik schaffen wir eine Infrastruktur für Lebensmittel, die „enkelfähig“ ist: hocheffizient, platzsparend und radikal nachhaltig.
Wir stellen Nachhaltigkeit sicher, indem wir die biologische Effizienz des Pilzes technologisch nutzbar machen und so die Grenzen der traditionellen Lebensmittelproduktion verschieben.
1. Ressourceneffiziente Produktion:
Unsere Produktionslogik bricht mit dem linearen Ressourcenverbrauch. Der Pilz ist ein biologisches Effizienzwunder, dessen Anbau wir optimieren:
Minimaler Input: Im Vergleich zu Fleisch oder pflanzlichen Proteinen wie Soja benötigen unsere Pilze (aktuell Champignons) fast kein externes Wasser und eine verschwindend geringe Anbaufläche.
Geschlossene Zyklen: In unserer Forschung am Pilzmyzel in Hamburg zielen wir darauf ab, Reststoffe aus der Agrarwirtschaft als Nährboden zu nutzen. So wird Produktion zum Teil einer Kreislaufwirtschaft (Upcycling).
Tempo gegen Verschwendung: Ein Wachstumszyklus von nur ca. 19 Tagen ermöglicht eine extrem präzise Planung der Produktionsmengen, was das Risiko von Überproduktion und Lebensmittelverschwendung minimiert.
2. Förderung von nachhaltigem Konsum:
Wir produzieren nicht nur, wir klären auf, um den Wandel zum „enkelfähigen“ Konsum zu beschleunigen:
Transparenz & Bildung: Durch Tischgastaktionen und Schulbesuche (z. B. Astrid-Lindgren-Schule) machen wir den ökologischen Vorteil unserer Produkte direkt am Point of Sale begreifbar. Wir geben Konsumenten die Fakten an die Hand, um sich bewusst für die nachhaltigste Proteinquelle zu entscheiden.
Fleischfreie Standards: Wir setzen ein Zeichen, indem wir in unseren eigenen Betriebs- und Büroräumen konsequent auf fleischfreie Ernährung setzen und so zeigen, dass nachhaltiger Konsum im Alltag mühelos integrierbar ist.
3. Regionale Wertschöpfung:
Durch unseren Forschungs- und Produktionsstandort in Hamburg vermeiden wir lange, emissionsintensive Lieferketten. Wir produzieren 365 Tage im Jahr lokal und wetterunabhängig, was die Versorgungssicherheit erhöht und den Transport-Fußabdruck minimiert.
Unser gesamtes Geschäftsmodell ist darauf ausgerichtet, eine der emissionsintensivsten Industrien der Welt – die Tierhaltung – durch eine klimaneutrale Alternative zu ersetzen.
1. Radikale CO2-Reduktion durch Substitutionspotenzial:
Die Fleischproduktion ist für einen erheblichen Teil der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Mit unserer Forschung an der Pilzwurzel (Myzel) und dem aktuellen Einsatz von Champignons bieten wir ein Lebensmittel an, das im Vergleich zu Rindfleisch nur einen Bruchteil des CO2-Fußabdrucks aufweist. Da Pilze keine Methanemissionen verursachen und in Rekordzeit (19 Tage) wachsen, ist der energetische Aufwand pro Kilogramm Protein minimal.
2. Schutz natürlicher CO2-Senken:
Indem wir eine Proteinquelle entwickeln, die kaum Anbaufläche benötigt und vertikal gezüchtet werden kann, wirken wir der Entwaldung entgegen. Wir bekämpfen den Klimawandel indirekt, indem wir den Druck auf Landflächen verringern, die als wichtige Kohlenstoffspeicher (wie Wälder und Moore) erhalten bleiben müssen.
3. Klimaschonende Betriebsführung:
Wir implementieren den Klimaschutz in unsere tägliche Infrastruktur:
Mobilitätswende: Wir verzichten auf klassische Dienstwagen-Privilegien und setzen stattdessen auf eine geteilte Flotte aus Elektro- und Hybrid-Poolcars für unsere über 70 Mitarbeitenden.
Low-Carbon-Ernährung: In unseren Hamburger Standorten leben wir eine strikt fleischfreie Unternehmenskultur. Damit reduzieren wir den indirekten CO2-Ausstoß unserer eigenen Verpflegung auf ein Minimum.
Resiliente Produktion: Unsere 365-Tage-Produktion ist wetterunabhängig. Das ist eine aktive Anpassungsmaßnahme an den Klimawandel, da wir die Lebensmittelversorgung sichern, auch wenn traditionelle Ernten durch Extremwetterereignisse zunehmend bedroht sind.
4. Bewusstseinsbildung:
Klimaschutz braucht Akzeptanz. Durch unsere Vorträge (z.B. im Planetarium Hamburg) und Schulbesuche klären wir darüber auf, wie eng unsere Ernährung mit dem Weltklima verknüpft ist, und motivieren zum Handeln.
Obwohl unsere Produktion an Land stattfindet, hat sie eine direkte positive Auswirkung auf den Schutz unserer Gewässer und Ozeane. Wir bekämpfen die Hauptursachen der Meeresverschmutzung und Überfischung durch technologische Innovation.
1. Vermeidung von Überdüngung (Eutrophierung):
Die konventionelle Landwirtschaft zur Produktion von Tierfutter (z. B. Soja) ist eine der Hauptursachen für „tote Zonen“ in den Meeren, verursacht durch den massiven Einsatz von Düngemitteln, die über Flüsse ins Meer gelangen. Unsere Pilz- und Myzelproduktion in geschlossenen, vertikalen Systemen benötigt keinerlei Düngemittel oder Pestizide. Dadurch schützen wir indirekt den Grundwasserspiegel und die Meeresökosysteme vor chemischer Belastung.
2. Reduktion des Wasserverbrauchs:
Wasser ist eine globale Ressource. Indem unsere Pilzproduktion fast kein externes Wasser benötigt – im krassen Gegensatz zur Rinderzucht oder industriellen Bewässerung –, tragen wir dazu bei, die Süßwasserreserven der Welt zu schonen, was wiederum den ökologischen Druck auf Flussmündungen und Küstenregionen senkt.
3. Potenzial als nachhaltige Alternative zu Meeresfrüchten:
Mit unserer Forschung an der Pilzwurzel (Myzel) in Hamburg schaffen wir eine Texturbasis, die zukünftig auch als hochwertige Alternative zu Fischprodukten dienen kann. Langfristig tragen wir so dazu bei, den Druck durch Überfischung auf die Weltmeere zu verringern und die marine Biodiversität zu erhalten.
4. Interner Gewässerschutz:
An unserem Standort in Hamburg achten wir auf eine verantwortungsbewusste Abfall- und Abwasserstrategie. Durch den Verzicht auf Firmenwagen und die Nutzung von zwei Elektro-/Hybrid-Poolcars reduzieren wir zudem indirekt den Eintrag von Mikroplastik (Reifenabrieb) und Schadstoffen, die über Regenwasser in die städtischen Gewässer gelangen.
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