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Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Veränderungen kommen schneller, sind tiefgreifender und die Verunsicherung in Gesellschaft und Branche wächst. Genau hier setzt Next Stop: Future an: als Raum, der Zukunft nicht verwaltet, sondern erlebbar macht.
Next Stop: Future ist ein Zukunfts-Think-Tank, den ich gemeinsam mit einer Partnerin gegründet habe – aus der tiefen Überzeugung, dass es heute mehr denn je Räume braucht, in denen wir uns mit den großen Fragen wirklich auseinandersetzen dürfen. Faktenbasiert, offen, konstruktiv und mit dem Mut, auch unbequeme Entwicklungen anzuschauen, ohne in Lähmung zu verfallen.
Denn Strategien und Tools sind wichtig. Aber was fehlt, sind Räume der Resonanz: Orte, an denen Akteure – ob Destination, Unternehmen oder Hotel – innehalten, aufatmen und eine eigene Perspektive auf ihre Zukunft entwickeln können. Räume, die Komplexität nicht vereinfachen, aber handhabbar machen. Die Angst vor dem Unbekannten nehmen und stattdessen Möglichkeiten sichtbar machen.
Unser Antrieb: Wir glauben an die Kraft positiver Narrative. Die Zukunft ist nicht eine – sie ist viele. Und sie ist gestaltbar. Deshalb schaffen wir Gemeinschaft, stiften Austausch und erzählen gemeinsam neue Geschichten. Geschichten, die Mut machen. Weil die Welt sie gerade dringend braucht.
Next Stop: Future ist kein Projekt. Es ist eine Einladung.
Bildung und Sensibilisierung sind seit über zehn Jahren ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit im Tourismus und in der Strategieberatung. In verschiedenen Projekten und Formaten habe ich Unternehmen, Destinationen und Communities aktiv auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit begleitet.
Ein wesentliches Beispiel ist das Projekt zur nachhaltigen Destinationsentwicklung mit der Bayern Tourismus GmbH, in dessen Rahmen ich die Gemeinwohlmatrix für Unternehmen für die nachhaltige Entwicklung von Destinationen weiterentwickelt habe. Diese Matrix ist frei zugänglich, lizenziert und steht Akteuren zum Download und zur eigenständigen Arbeit zur Verfügung – ergänzt durch ein umfassendes Handbuch. Darüber hinaus wurden in zahlreichen bayerischen Destinationen Workshops durchgeführt, um Akteure praxisnah an die Arbeit mit der Matrix heranzuführen. Darüber hinaus durfte ich auch am Kompass für nachhaltige Produkte in Oberbayern mitarbeiten.
Ein weiteres Highlight ist der Qualitätslotse Mecklenburg-Vorpommern, der mit dem Deutschen Tourismuspreis ausgezeichnet wurde. Hier habe ich nicht nur das Kriterienset für touristische Betriebe mitentwickelt, sondern auch sämtliche Bildungsinhalte zu relevanten Nachhaltigkeitsthemen erstellt, die in das digitale Tool integriert wurden. Das Tool ermöglicht Betrieben, ihren Nachhaltigkeitsstatus zu erfassen und konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Im Rahmen der Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien – unter anderem für Baden-Württemberg und Sachsen – habe ich verschiedene Stakeholder, darunter auch Vertreter aus der Hotellerie, sensibilisiert und in den Prozess eingebunden.
Gemeinsam mit dem Sinus-Institut habe ich zudem erarbeitet, wie unterschiedliche gesellschaftliche Milieus gezielt und wirkungsvoll zum Thema Nachhaltigkeit angesprochen werden können. Die Ergebnisse wurden unter anderem als kostenloser Zukunftsimpuls veröffentlicht und sind teilweise noch online einsehbar. Für die MICE-Branche habe ich zusammen mit Düsseldorf Convention und Anja Kirig ein Whitepaper zum Thema "Building Legacy - Wie Events nachhaltigen Wandel vorantreiben können" geschrieben. Dieses steht kostenlos zum Download zur Verfügung.
Ergänzt wird mein Engagement durch regelmäßige Blogbeiträge, Beiträge auf Social-Media-Kanälen sowie Podcasts, in denen Nachhaltigkeit als Zukunftsthema im Rahmen meines Zukunftsraumes Next Stop: Future fest verankert ist. Zudem durfte ich am Buch "The Routledge Handbook on Regenerative Tourism and Hospitality" u.a. von PROF. DR. WILLY LEGRAND mitschreiben. Dieses wird zeitnah veröffentlicht.
Ich bin Catharina und ich bin seit mehr als zwanzig Jahren in der Tourismusbranche unterwegs. Von der Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau in Berlin, über ein Tourismusmanagement-Studium in München und Edinburgh, Stationen bei Reiseveranstaltern, Fraport und der Deutschen Zentrale für Tourismus, wo ich die Social-Media-Strategie aufgebaut habe, bis hin zu zehn Jahren Strategieberatung – und heute dem Zukunfts-Think-Tank Next Stop: Future.
Mein Engagement für Nachhaltigkeit kommt nicht von außen – es kommt von innen. Ich fahre selbst kein Auto, verzichte weitestgehend seit Jahren auf Flugreisen, lebe größtenteils vegan und versuche, bewusst und mit Bedacht zu konsumieren. Aber Nachhaltigkeit bedeutet für mich weit mehr als ökologische Entscheidungen. Sie ist zutiefst sozial: Wie wir miteinander umgehen, wie wir Wertschätzung zeigen, wie wir teilhaben und teilhaben lassen.
Und genau das hat mich immer angetrieben – in meiner Arbeit, in meinen Projekten, in meinem Alltag. Denn der Tourismus hat eine große soziale Aufgabe. Eine, die es wert ist, gehegt und gepflegt zu werden. Aber dafür braucht es ein starkes Fundament und die Bereitschaft, sich zu verändern. Wir haben nur diesen einen Planeten. Das vergesse ich nie.
Ich sehe mich als Impulsgeberin – das war schon immer mein Ansatz und bleibt es auch in meinem neuen Business Next Stop: Future. Denn ich bin überzeugt, dass wir weiterhin Räume brauchen, in denen wir uns offen und mit unterschiedlichen Perspektiven, Hintergründen und Expertisen über die großen Zukunftsfragen austauschen können. In genau diesen Räumen möchte ich aktiv mitgestalten: inhaltliche Impulse setzen, Denkanstöße geben und Akteure – insbesondere im Kontext von Zukunft und Zukunftsforschung – befähigen, selbst voranzugehen.
Dabei war mir immer wichtig, dass dieser Prozess ohne erhobenen Zeigefinger stattfindet, sondern aus echter intrinsischer Überzeugung heraus. In meiner Arbeit durfte ich erleben, wie Menschen das Thema Nachhaltigkeit zunächst verstehen, sich ihm zuwenden und schließlich vor allem die Chancen und Potenziale darin erkennen. Das ist für mich einer der wertvollsten Fortschritte und ich bin stolz, dazu beigetragen zu haben.
Mein langfristiges Ziel ist es, dass Nachhaltigkeit aufhört, ein „zu bearbeitendes Thema" zu sein und stattdessen zur selbstverständlichen Grundlage unseres Denkens und Handelns wird. Als Fundament, nicht als Aufgabe. Als Basis für unsere gemeinsamen Zukünfte. Dieses Ziel treibt mich an, und ich bin überzeugt, dass wir die Hebel dafür in der Hand haben. Um dieses Ziel zu erreichen, setze ich auf kontinuierliche Präsenz und konstruktiven Dialog. Mit meinem Podcast, der zweimal im Monat erscheint, halte ich das Thema lebendig und beleuchte es in immer neuen Facetten. Ergänzt wird das durch Veröffentlichungen in verschiedenen Formaten – denn ich glaube an die Kraft des geschriebenen Wortes, um Denken anzustoßen und Perspektiven zu verschieben. Darüber hinaus bringe ich mich aktiv in die öffentliche Diskussion ein – dort, wo sie konstruktiv geführt wird. Nicht mit erhobenem Ton, sondern mit dem ehrlichen Anliegen, gemeinsam weiterzudenken. Gleiches gilt für die vielen wertvollen Gespräche, die abseits der Öffentlichkeit stattfinden: in Netzwerken, in kleinen Runden wie zuletzt einem Austausch zum regenerativen Tourismus. Diese Formate sind für mich oft die wirkungsvollsten, weil dort echte Auseinandersetzung möglich ist.
Bildung ist für mich der wirksamste Hebel für nachhaltige Veränderung und das spiegelt sich in meiner Arbeit auf vielen Ebenen wider.
Mit der Gemeinwohlmatrix für nachhaltige Destinationsentwicklung und dem Produktkompass für nachhaltige Produkte habe ich praxisnahe Werkzeuge mitentwickelt, die Akteure in der Tourismusbranche befähigen, Nachhaltigkeit eigenständig zu verstehen, einzuschätzen und umzusetzen. Ergänzt werden diese durch fundierte Bildungsinhalte, die ich für digitale Tools wie den Qualitätslotsen Mecklenburg-Vorpommern erstellt habe.
Darüber hinaus habe ich mit Blogbeiträgen, dem Legacy Whitepaper – das beleuchtet, wie Events nachhaltigen Wandel vorantreiben können – sowie zahlreichen Zukunftsimpulsen und Podcast-Episoden zum Thema Nachhaltigkeit kontinuierlich Wissen zugänglich gemacht und Bewusstsein geschaffen. Diese Formate richten sich bewusst an ein breites Publikum, weil ich glaube: Nachhaltigkeit geht alle an und muss auch für alle verständlich sein.
Geschlechtergleichheit und gleichberechtigte Teilhabe sind für mich keine Randthemen, sie sind ein zentraler Bestandteil eines wirklich nachhaltigen Miteinanders.
Next Stop: Future wurde von zwei Frauen gegründet, und das ist bewusst gelebte Haltung. Über Social Media und im Podcast setzen wir regelmäßig Impulse zu Gleichstellung, Diversität und den Möglichkeiten, die alle Menschen verdienen – unabhängig von Geschlecht oder Hintergrund.
Konkret haben wir uns in einer Podcast-Episode der gendergerechten Stadtentwicklung gewidmet und beleuchtet, was es bedeutet, Frauen – mit und ohne Kinder – gleichwertig im Stadtbild und in der Lebensraumplanung zu berücksichtigen. In einer weiteren Episode zum Thema Multistage-Karrieren haben wir das Ende der klassischen Dreiphasenbiografie diskutiert: Karrierewege, die sich nicht mehr linear fortsetzen und was das bedeutet für Frauen in der Arbeitswelt, aber auch für das Thema Diversity insgesamt. Denn das traditionelle, oft männlich geprägte Karrierebild löst sich auf und das eröffnet Chancen, die es zu gestalten gilt.
Diese Themen begleiten uns kontinuierlich, weil wir überzeugt sind: Wer Nachhaltigkeit ernst nimmt, muss auch Gleichstellung ernst nehmen.
Die nachhaltige Entwicklung von Orten, Städten und Gemeinden zieht sich wie ein roter Faden durch meine gesamte Arbeit und das weit über den klassischen Tourismusblick hinaus.
Im Rahmen der nachhaltigen Destinationsentwicklung mit der Bayern Tourismus GmbH wurde Nachhaltigkeit von Anfang an holistisch gedacht: nicht nur als touristisches Produkt, sondern als Entwicklungsaufgabe für Räume und Gemeinschaften. Ähnliches gilt für den Qualitätslotsen Mecklenburg-Vorpommern, wo ich neben dem Kriterienset für Betriebe auch ein eigenes Kriterienset auf Basis des BNK für die nachhaltige Entwicklung von Gemeinden und Orten erarbeitet habe – ebenfalls fest im Tool verankert.
In meiner Strategieberatung habe ich in den letzten Jahren zunehmend den Lebensraumgedanken als zentrales Leitbild etabliert: einen holistischen Ansatz, der Tourismus, Orte, Städte und Gemeinden als zusammenhängendes System begreift. In diesen Prozessen saßen bewusst nicht nur Tourismusverantwortliche am Tisch, sondern alle relevanten Stakeholder, die einen Ort mitgestalten und mitverantworten – denn nachhaltige Entwicklung gelingt nur gemeinsam.
Dieser Lebensraumgedanke findet sich auch im impulse4travel Manifest wieder, einer Brancheninitiative (Think Tank), die ich mitinitiiert und mitausgearbeitet habe und zu der ich verschiedene Austauschrunden mit der Branche begleitet habe. Und natürlich zieht sich das Thema durch unseren Podcast, in dem wir dem Lebensraum als Zukunftsfrage regelmäßig Raum geben.
Nachhaltige Orte entstehen nicht von selbst – sie brauchen Menschen, die diesen Blick konsequent einbringen. Das ist mein Anspruch.
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