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Tom Rösgen

Achat Hotels

Mit „Silent Sustainability“ denke ich Nachhaltigkeit in der Hotellerie neu. Statt Gäste mit Verzicht, Verboten oder moralischen Appellen zu konfrontieren, integrieren wir nachhaltiges Handeln intelligent, emotional und nahezu unsichtbar in den Hotelalltag.

Der Ansatz basiert auf einer einfachen Überzeugung: Nachhaltigkeit funktioniert dann am besten, wenn Menschen sich wohlfühlen und freiwillig Teil der Veränderung werden. Deshalb schaffen wir nachhaltige Prozesse, die Komfort nicht einschränken, sondern verbessern.

Von intelligent Energie- und Ressourcennutzung über Food-Waste-Reduzierung, modernes Frühstückskonzept und regionale Lieferketten bis hin zu nachhaltigen HSK-Prozessen gestalten wir Hotellerie neu und ohne erhobenen Zeigefinger.

Besonders innovativ ist dabei der psychologische Ansatz hinter dem Projekt. Nachhaltigkeit wird nicht als Pflicht kommuniziert, sondern als selbstverständlicher Bestandteil eines hochwertigen Gästeerlebnisses. Mitarbeitende werden aktiv eingebunden und entwickeln Lösungen aus ihren jeweiligen Fachbereichen heraus mit.

So entsteht eine Unternehmenskultur, in der Nachhaltigkeit nicht auf einzelne Maßnahmen reduziert wird, sondern Teil der täglichen Haltung wird. „Silent Sustainability“ verbindet ökologische Verantwortung, wirtschaftliche Effizienz und echte Gastfreundschaft. Das Projektansatz verfolgt, dass nachhaltige Hotellerie nicht durch Verzicht entsteht, sondern durch intelligente Entscheidungen, emotionale Erlebnisse und gemeinsames Handeln.

Ziel ist es, Nachhaltigkeit nicht sichtbar aufzudrängen, sondern spürbar besser zu machen.

•unsichtbare Ressourceneinsparung •psychologisch positive Gästelenkung

•Mitarbeitereinbindung •Nachhaltigkeit als Komfortgewinn

Das ist kein klassisches Umweltprojekt mehr — das ist ein Kulturansatz.

Achat Hotels

Fragen an Tom Rösgen

Bildung und Sensibilisierung spielen eine zentrale Rolle in unseren und meinen Nachhaltigkeitsbemühungen. Nachhaltigkeit kann nur dann langfristig erfolgreich umgesetzt werden, wenn Mitarbeitende, Gäste, Partner und Lieferanten aktiv eingebunden und informiert werden. Daher verstehe ich Nachhaltigkeit nicht nur als operative Aufgabe, sondern auch als gemeinschaftlichen Lern- und Entwicklungsprozess und Reise!

Innerhalb unserer Hotels sensibilisiere ich unsere Mitarbeitenden regelmäßig für Themen wie Energie- und Ressourcenschonung, Abfallvermeidung, verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln, sowie nachhaltige Serviceprozesse. Neue Konzepte und Maßnahmen werden aktiv im Team kommuniziert und gemeinsam weiterentwickelt. Durch tägliche Briefings, Teammeetings und praktische Schulungen schaffen wir ein Bewusstsein dafür, wie jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann.

Auch unsere Gäste beziehen wir aktiv mit ein. Informationen zu nachhaltigen Maßnahmen im Hotel werden transparent kommuniziert. Zum Beispielsweise durch Hinweise zum bewussten Umgang mit Wasser und Energie, zur Reduzierung von Reinigungsintervallen auf Wunsch des Gastes, oder zu regionalen und nachhaltigen Produkten im Frühstücks- und Gastronomiebereich. Gleichzeitig achte ich verstärkt auf moderne, gesunde und ressourcenschonende Food-Konzepte mit vegetarischen und veganen Angeboten.

Darüber hinaus fördern wir den Austausch mit regionalen Partnern, Lieferanten und unserer Community. Wo möglich arbeiten wir mit regionalen Produzenten zusammen und bevorzugen nachhaltige Lieferketten. Über Bewertungsplattformen, Social Media und persönliche Gespräche nehmen ich das Feedback unserer Gäste ernst und nutzen dieses aktiv zur Weiterentwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

Mein Ziel ist es, Nachhaltigkeit nicht als kurzfristigen Trend, sondern als noch stärkeren festen Bestandteil unserer Unternehmenskultur zu etablieren und gemeinsam mit Mitarbeitenden, Gästen und Partnern kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Um Nachhaltigkeit nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern aktiv im Unternehmen zu verankern, haben ich zusätzlich eine Nachhaltigkeitsbeauftragte an der DHA ausbilden lassen. Dadurch konnten wir Fachwissen gezielt in die operative Praxis übertragen und Nachhaltigkeit strukturiert in unsere Hotelprozesse integrieren.

Parallel dazu gründeten ich einen „Green Circle“. Ein interdisziplinäres Nachhaltigkeitsteam aus unterschiedlichen Bereichen der Hotels. Uns war wichtig, Nachhaltigkeit nicht nur aus einer einzelnen Perspektive zu betrachten, sondern verschiedene Blickwinkel zusammenzuführen: Housekeeping, Küche, Service, Beauty, Technik, Einkauf, Front Office und Management.

Denn echte Veränderung entsteht aus dem Alltag heraus. Gerade die Mitarbeitenden, die täglich mit Prozessen, Ressourcen und Gästen arbeiten, erkennen oft am besten, wo Potenziale liegen und welche Maßnahmen tatsächlich praktikabel sind. Auch die liebe Mareike Reis mit Ihrer Housekeeping Akademie brachte in mehreren Workshops gute Impulse.

Der Green Circle wurde dadurch nicht nur zu einem Ideengeber für nachhaltige Maßnahmen, sondern auch zu einer wichtigen Plattform für Sensibilisierung, Austausch und gemeinsames Lernen innerhalb der Teams.

So entstand Schritt für Schritt ein stärkeres Bewusstsein dafür, dass Nachhaltigkeit keine einzelne Abteilung betrifft, sondern Teil moderner Hospitality und gelebter Unternehmenskultur sein muss.

ACHATsamkeit ist heute ein Leitprinzip, das ich bei Achat über wichtige Säulen begleite.

Greensign Zertifizierung aller Hotels und der Zentrale

Umweltbewusstsein und dem optimierten Einsatz der Ressourcen

Kulinarik und Regionalität: als Küchenmeister mein persönliches Anliegen saisonal und Regionale Produkte einzusetzen Aktuell entstehen Hochbeete auf der Terrasse um Kräuter direkt vom Beet auf den Teller zu bringen

Soziales Engagement: Green Teams und transparente Unternehmensrichtlinien und das Engagement regionaler und überregionaler Sozialprojekte sind unser Engagement.

# Respekt # Zusammenarbeit # Leidenschaft = Zukunft

Ich sehe meine Rolle in der Zukunft der Hospitality-Branche nicht nur als Manager, sondern zunehmend als Impulsgeber und Veränderungsbegleiter. Die Hotellerie steht vor der großen Herausforderung, Wirtschaftlichkeit, Gastfreundschaft und Nachhaltigkeit miteinander zu verbinden. Genau darin liegt aus meiner Sicht die Zukunft unserer Branche unser Gam- Changer!

Nachhaltigkeit darf kein Zusatz mehr sein, sondern ein selbstverständlicher Bestandteil moderner Hospitality. Gäste, Mitarbeitende und auch Investoren erwarten zunehmend verantwortungsvolles Handeln „ökologisch, sozial und wirtschaftlich“. Ich möchte aktiv dazu beitragen, diesen Wandel praxisnah und authentisch mitzugestalten.

Mein langfristiges Ziel ist es, Nachhaltigkeit stärker in den operativen Alltag von Hotels zu integrieren, ohne dabei die klassische Gastfreundschaft zu verlieren. Nachhaltigkeit darf nicht belehrend wirken, sondern soll für Gäste und Mitarbeitende erlebbar, verständlich und alltagstauglich sein.

Dabei stehen für mich insbesondere folgende Themen im Fokus:

• Reduzierung von Foodwaste und Ressourcenverbrauch

• Sensibilisierung und Ausbildung von Mitarbeitenden

• Nachhaltige Einkaufs- und Lieferketten

• Bewusster Umgang mit Energie und Wasser

• Förderung regionaler Produkte und Partner

• Entwicklung moderner vegetarischer und veganer Konzepte

• Messbare Nachhaltigkeit durch operative Kennzahlen

• Aufbau einer Unternehmenskultur, in der Nachhaltigkeit selbstverständlich gelebt wird und wächst!

Durch mein Psychologie Studium setze ich hier auf drei entscheidende Faktoren, um diese Ziele zu erreichen:

Erstens: Bildung und Sensibilisierung.

Menschen verändern ihr Verhalten nachhaltig nur dann, wenn sie verstehen, warum Veränderungen notwendig sind. Deshalb sehe ich die Einbindung und Schulung von Mitarbeitenden als einen der wichtigsten Schlüssel.( Wissenstransfer) WHY ?

Zweitens: Praktische Umsetzbarkeit.

Nachhaltigkeit muss im Hotelalltag funktionieren. Konzepte dürfen nicht nur auf dem Papier gut aussehen, sondern müssen operativ sinnvoll, wirtschaftlich tragfähig und für Teams umsetzbar sein. ( DOING)

Drittens: Vorleben statt Vorschreiben.

Ich glaube fest daran, dass Veränderung am stärksten wirkt, wenn sie authentisch gelebt wird. Deshalb versuche ich, Nachhaltigkeit nicht nur strategisch zu steuern, sondern selbst täglich vorzuleben. Ob im Umgang mit Ressourcen, Mitarbeitenden und Gästen.

Mein Wunsch ist es, gemeinsam mit Teams, Gästen und Partnern eine Hospitality zu gestalten, die verantwortungsvoll, wirtschaftlich erfolgreich und gleichzeitig menschlich bleibt. Denn ich bin überzeugt: Die Zukunft unserer Branche liegt nicht im Verzicht, sondern in einem bewussteren und intelligenteren Umgang mit unseren Ressourcen.

Die Sustainable Development Goals von Tom Rösgen

Wie sorgst Du in Deinem Unternehmen für das Wohlbefinden Deiner Mitarbeiter/Gäste? 

Entwicklung eines gesünderen Frühstückskonzeptes und dem Ausbau der vegetarischen und veganen Angebote- Förderung gesunder Arbeitsumfelder für alle Mitarbeitenden. Wertschätzung und psychologische Sicherheit in den Teams. Mentale Gesundheit

Inwiefern förderst Du Bildung und Weiterbildung in Deinem Unternehmen oder Deiner Gemeinschaft?

Weiterbildung einer Geprüften Nachhaltigkeitsmanagerin an der DHA

Interne Schulungen und Sensibilisierungen der Teams

Aufbau eines Green Circels

Förderung nachhaltigen Denkens ( mit der Idee des Monats) und Prämierung

Wie förderst Du menschenwürdige Arbeitsbedingungen und wirtschaftliches Wachstum in Deiner Branche? 

Nachhaltige Unternehmensentwicklung in der Hotellerie

Mitarbeiterförderung und Ausbildung ( 4 neue Mitarbeitende die eine AEVO Ausbildung gemacht haben) und von mir gefördert wurden.

Wertschätzende Führungskultur

Entwicklung wirtschaftlicher tragfähiger Nachhaltigkeitsmaßnahmen

Wie stellst Du sicher, dass Deine Produkte und Dienstleistungen nachhaltig sind? 

Reduzierung von Foodwaste durch die Einfürhung des ACHAT Green Boards

Optimierung von Warenflüssen durch monatliche Inventuren

Zusammenarbeit mit Too Goos To Go

Ressourcensparender Einkauf und Lagerung und Bedarfsplanung

Welche spezifischen Maßnahmen hast Du ergriffen, um den Klimawandel zu bekämpfen?

Reduzierung von Lebensmittelabfällen

Bewusster Umgang mit Energie und Ressourcen

Nachhaltige Sensibilisierung von Mitarbeitenden & Gästen

Förderung regionaler Produkte und kürzerer und reduzierter Lieferwege

Unternehmen

Tom Rösgen

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Personality

Eingereicht von

Tom Rösgen

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