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Wo heute das theiner’s garten steht, befand sich früher der biologisch-dynamisch bewirtschaftete Obstgarten der Familie Theiner – ein Ort der Ruhe, Regeneration und Kraft. Der Name unseres Hauses erinnert bewusst daran: Natur und Garten waren hier schon immer Teil des Lebens.
Ein Biohotel zu führen bedeutet für uns weit mehr, als nachhaltig zu bauen oder biologische Lebensmittel zu servieren. Bio heißt, in allen Bereichen Verantwortung zu übernehmen: von Bettwäsche aus kontrolliert biologischer Baumwolle über umweltfreundliche Wasch- und Reinigungsmittel bis hin zu konsequent nachhaltigen Arbeitsweisen im gesamten Hotelbetrieb. Zu 100 % – aus Überzeugung.
Naturbewusstsein und biologische Landwirtschaft prägen unsere Familie seit Generationen. Als Walter Theiner 1980 den Bergerhof von seinem Vater übernahm, stellte er ihn auf biologisch-dynamische Landwirtschaft um. Bereits 1984 erhielt der Hof die Demeter-Anerkennung.
2009 verwirklichte die Familie schließlich eine weitere Vision: den Bau eines Biohotels, das diese Werte konsequent weiterträgt. Das Gebäude wurde nach strengen baubiologischen Richtlinien errichtet, mit natürlichen Materialien und Zimmern in Holzbauweise. Entstanden sind ruhige, lichtdurchflutete Räume, die bewusst auf Natürlichkeit und Wohlbefinden setzen.
Als eines der ersten klimapositiven Hotels in Südtirol gehen wir noch einen Schritt weiter: Wir kompensieren mehr CO₂, als wir verursachen. Gleichzeitig stammt ein Großteil unserer Zutaten aus eigener biologisch-dynamischer Landwirtschaft. Unsere Küche folgt dem Rhythmus der Natur – auf den Teller kommt, was gerade wächst.
Ein besonderer Meilenstein: theiner’s garten ist das erste von Demeter empfohlene Hotel Italiens.
Im theiner’s garten Biohotel ist Bildung und Sensibilisierung ein zentraler Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsphilosophie – sowohl für Mitarbeiter als auch für Gäste. Nachhaltigkeit wird bei uns nicht nur umgesetzt, sondern aktiv vermittelt und erlebbar gemacht.
Für Mitarbeiter:
Unsere nachhaltige Lebens- und Arbeitsweise ist integraler Bestandteil der täglichen Abläufe – vom sparsamen Energieeinsatz und ressourcenschonender Betriebsführung bis zur biologischen Verpflegung und Müllvermeidung. Dabei sind alle Mitarbeitenden angeleitet, aktiv zur Umsetzung dieser Maßnahmen beizutragen, z. B. durch bewussten Umgang mit Licht, Wasser und Reinigungsmitteln.
Nachhaltigkeit wird nicht als abstraktes Konzept, sondern als gelebte Überzeugung vermittelt – eingebettet in unsere Betriebskultur, die auf ökologischer Verantwortung und ressourcenschonendem Handeln basiert.
Für Gäste:
Gäste werden durch unsere transparent dargestellten Nachhaltigkeitsmaßnahmen informiert – z. B. wie wir den CO₂‑Fußabdruck pro Gast gering halten, Ressourcen sparen und biologische Lebensmittel aus eigener Produktion verwenden.
Wir zeigen vor Ort, wie ökologisches Bauen, biodynamische Landwirtschaft und klimapositive Hotelführung funktionieren – etwa durch Hinweise im Haus, Erklärungen zu Bio‑Produkten und die Möglichkeit, unseren biodynamischen Bergerhof kennenzulernen.
Durch Auszeichnungen wie „klimafreundlichstes Hotel der Alpen“ (ClimaHost), Demeter‑Empfehlung als erstes Hotel Italiens und GSTC‑Zertifizierung machen wir unsere Leistungsstandards für nachhaltiges Reisen sichtbar und schaffen Bewusstsein für hohe ökologische Anforderungen im Tourismus.
1. Klimafreundliche Architektur & Energie
Das Hotel wurde nach strengen ökologischen Bau‑ und Baubiologie‑Richtlinien errichtet (z. B. Vollholz aus der Alpenregion, natürliche Materialien).
Solar‑ und Photovoltaik‑Anlagen decken einen Großteil des Energiebedarfs.
Ca. 5 kg CO₂ pro Gast/Nacht statt 30‑50 kg wie in konventionellen Hotels.
2. Bio‑Landwirtschaft
Eigene biodynamische Produktion: Obst, Gemüse und Kräuter kommen direkt aus dem Hotel‑Garten oder benachbarten Bergerhof (Teil des Familienbetriebs).
100 % biologische Lebensmittel – saisonal, regional und möglichst ohne langen Transportweg.
Kreativer Umgang mit Resten und bewusste Portionsgrößen reduzieren Lebensmittelabfall.
Viele vegane Optionen
3. Ressourcen‑ und Abfallmanagement
Energiespar‑Maßnahmen (z. B. Licht nur bei Bedarf, gezielte Heiz‑/Kühlung).
Umfangreiche Mülltrennung und Recycling.
Vermeidung von Einweg‑Plastik, Verwendung von recyceltem Papier.
4. Wasser‑ und Umweltschutz
Bewusster Umgang mit Wasser (z. B. Vermeidung unnötigen Verbrauchs) und Verwendung ausschließlich biologisch abbaubarer Reinigungsmittel.
5. Nachhaltige Mobilität
Förderung von öffentlichen Verkehrsmitteln (kostenlos), Fahrrädern und E‑Mobilität für Gäste.
6. Ganzheitlich nachhaltiger Lebensstil
Bio‑Bettwäsche, natürliche Zimmerausstattung, reduzierte Elektrosmog‑Belastung, keine Minibar im Zimmer, kein Wlan im Zimmer.
Mitgliedschaft in Biohotels‑Netzwerk und mehreren Nachhaltigkeits‑Zertifikaten.
Ja, mit ca. 5 kg CO₂ pro Gast/Nacht statt 30‑50 kg wie in konventionellen Hotels.
Klare Vorgabe der Biohotels.
Das langfristige Ziel von theiner’s garten im Bereich Nachhaltigkeit orientiert sich an dem Traum von Herrn Theiner, der als Biopionier Italiens gilt: Er wollte, dass das Hotel jedes Jahr weniger Energie verbraucht. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass dies aufgrund gestiegener Gästeansprüche – mehr Komfort, digitale Nutzung, E-Mobilität – nicht vollständig umsetzbar ist. Dennoch bleibt die Reduktion des Energieverbrauchs pro Gast ein zentrales Leitmotiv, kombiniert mit dem konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien wie Solar- und Photovoltaikanlagen.
Darüber hinaus setzt das Hotel auf Kreislaufwirtschaft, Abfallvermeidung und regionale, biologische Lebensmittelproduktion. Auch die nachhaltige Mobilität der Gäste spielt eine große Rolle: Angebote wie E-Bike-Verleih, Ladestationen und Anreize für autofreie Anreise sollen den Energieverbrauch und Ressourcenbedarf weiter reduzieren.
Letztlich versteht sich theiner’s garten nicht nur als nachhaltiges Hotel, sondern als Vorreiter und Vorbild, das Gäste und andere Betriebe inspiriert, ökologische Verantwortung zu übernehmen. Die Vision ist ein ganzheitlicher Ansatz, bei dem ökologische, soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen und kontinuierlich weiterentwickelt werden, um den ursprünglichen Traum von Energieeffizienz und Ressourcenschonung langfristig zu verwirklichen.
Lebensmittel
• 100% Bio, Teils aus dem eigenen Garten und angrenzenden und dazugehörigen biodynamischen Bergerhof.
Biologische Lebensmittel wurden mit viel Einsatz und Mühe erzeugt. Wir bemühen uns, dass wir sie gänzlich verwenden, damit möglichst wenig davon im Biomüll landet.
• Wir kaufen gezielt ein und von der Menge nur so viel, dass die Produkte immer frisch sind.
• Reste sind genauso wertvoll und werden bei uns gekonnt und kreativ verwertet, z. B. Gemüsereste für Gemüsebrühe oder Minestrone, Brot zu Chips für die Bar etc.
• Wir servieren bewusst kleine Portionen, denn Nachbestellen geht immer! So landet weniger im Abfall.
• Wir achten auf Saisonalität: Es gibt z. B. nur dann frische Orangen, wenn sie in Italien reif sind.
• Besonders bei Fleisch ist und beste, regionale Qualität besonders wichtig. Gleichzeitig reduzieren wir bewusst die Menge der Fleischgerichte.
Wasser
• Wasser ist ein kostbares Gut, mit dem wir so sparsam wie möglich umgehen wollen. Gleichzeitig tun wir alles dafür, die Verunreinigung von Grundwasser zu vermeiden.
• Wasser nicht unnötig laufen lassen.
• Das Wasser wird beim Kneippbecken nachts abgeschaltet, sofern es nicht für die Gartenbewässerung gebraucht wird.
• Unsere biologisch abbaubaren Wasch- und Putzmittel werden sehr sparsam verwendet. Denn auch biologische Wasch- und Putzmittel können Grundwasser, Flüsse und Seen beeinträchtigen.
• Wir wechseln Bett- und Badwäsche nur, wenn es von den Gästen ausdrücklich gewünscht ist. Auf Tischdecken verzichten wir komplett.
Die Wäsche wird im Haus gewaschen.
Nachhaltiges Wassermanagement inkl. Zisterne, wassersparende Duschbrausen, Wasserkreislaufsysteme.
Theiner’s garten wurde im April 2019 zum klimafreundlichsten Hotel in den Alpen gekürt.
ClimaHost ist ein alpenweiter Wettbewerb, bei dem herausragende Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz und Energieeffizienz in der Hotellerie und Gastronomie ausgezeichnet werden.
Übergeben wurde die Auszeichnung von der deutschen Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der österreichischen Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus Elisabeth Köstinger. am Vorabend der 15. Alpenkonferenz in der Hofburg in Innsbruck. Photovoltaik und Solaranlage auf dem Dach. 6 Elektroladestationen.
Auszeichnung Sanft Reisen. 2019 Südtiroler Mobilitätspreis
einsparen können!
Einsparung von Energie:
• Lichter werden nur dann eingeschaltet, wenn sie gebraucht werden. Wenn die Sonne durch die Fenster in Bar, Speisesaal oder Hallenbad scheint, sollten die Lampen ausgeschaltet sein!
• Wir heizen oder klimatisieren nur jene Zimmer, die auch wirklich besetzt sind.
• Geräte, Kochplatten werden nur dann eingeschaltet, wenn sie wirklich gebraucht werden.
• Unsere Saunaöffnungszeiten richten wir nach Bedarf aus.
• Die eigenen Solar- bzw. Photovoltaik-Paneele decken im Jahresschnitt 50 % der benötigten Energie.
Müllvermeidung und Recycling
• Wann und wo es geht, wird es vermieden, unnötigen Müll zu produzieren.
• Papier, Karton, Glas, Holz, Biomüll wird gesammelt, getrennt und recycelt.
• Restmüll wird platzsparend in Container verstaut.
• Wir verwenden nur Recyclingpapier; für den internen Gebrauch nutzen wir einseitig beschriebene Blätter.
• Plastikmüll und Mikroplastik belastet unsere Erde und die Meere. Wir versuchen, von Plastikprodukten so gut wie möglich wegzukommen.
• Produkte in Plastikverpackungen ersetzen wir – wo es möglich ist – durch andere Produkte.
• Wir verwenden nur recycelte Klarsichtfolie, die ohne Weichmacher produziert wurde. Auch Alufolie vermeiden wir weitestgehend.
• Wir verwenden keine Trinkhalme an der Bar.
• Die Plastikflaschen der Gäste werden recycelt.
Diese haben wir erfassen lassen und durch den Erwerb von insgesamt 136 Klimaschutzzertifikaten für das Jahr 2022 in doppelter Menge ausgeglichen. Mit diesen Zertifikten unterstützen wir ein Waldaufforstungsprojekt in Uruguay (Fokus Zukunft Projekt Nummer 1808) und ein Regenwald Schutzprogramm in Peru (Fokus Zukunft Projekt Nummer 1915), die unter der Hoheit des Verified Carbon Standard zertifiziert wurde.
Wir arbeiten mit Ausgewählten Regionalen Partnern um die Bedürfnisse des Hotels zu erfüllen. Unter anderem bedeutet dies das wir mit Firmen wie Plima und Team dr Joseph zusammen arbeiten welche und biologische Kosmetik liefern. Gleichzeitig arbeiten wir mit Biodynamischen Winzern zusammen welche unseren Weinschrank füllen.
Auch beim Umbau arbeiten wir mit Südtiroler Firmen welche, wenn es möglich ist, mit einheimischen Materialien arbeiten.
Alle Geschäftsbeziehungen bestehen über Jahre und werden fortgeführt. Bei der Auswahl der Partnern ist essenziell, dass sie biologisch Arbeiten und unsere Philosophie teilen.
Du kannst in jeder Kategorie genau eine Stimme vergeben.
Bitte beachte: Deine Abstimmung wird erst gültig, wenn Du sie per E-Mail bestätigt hast. Nach der Bestätigung ist eine erneute Stimmabgabe in dieser Kategorie nicht mehr möglich.
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