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GS FL Logo wei+ƒ auf Transparenz GreenSign Future Lab 2026 23. bis 25. November 2026
Praxis, Perspektiven und Begegnungen, die geblieben sind

GreenSign Future Lab 2025

Das GreenSign Future Lab ist kein normales Event, sondern ein Ort, wo Visionen Realität werden.

Die Zukunft der Hotellerie entsteht nicht irgendwo – sondern genau hier.

Rückblick GreenSign Future Lab 2025

Impulse, Learnings und Perspektiven für eine glaubwürdige, zukunftsfähige Hospitality

Recaps, Bildgalerien & Partner

Tagung, Award Night und die Partner, die das Future Lab 2025 geprägt haben

Die Gastgeber 2025

Fachtagungen und Award Night – wer gestaltet das Programm.

The GREEN MONARCH Award 2025

Mehr zu Finalisten und Gewinnern

Rückblick GreenSign Future Lab 2025

Impulse, Learnings und Perspektiven für eine glaubwürdige, zukunftsfähige Hospitality

Recaps, Bildgalerien & Partner

Tagung, Award Night und die Partner, die das Future Lab 2025 geprägt haben

Die Gastgeber 2025

Fachtagungen und Award Night – wer gestaltet das Programm.

The GREEN MONARCH Award 2025

Mehr zu Finalisten und Gewinnern

Mehr Substanz als Show

Mehr Substanz als Show

Das GreenSign Future Lab 2025 war kein Kongress mit Pflichtlächeln, sondern ein Arbeitsraum. Drei Tage, in denen Hotellerie, Gastronomie und Tourismus nicht über Nachhaltigkeit geredet haben, sondern über Steuerung, Verantwortung und die Frage, wie man in einer lauter werdenden Welt glaubwürdig bleibt. Raphael Gielgen eröffnete diesen Spannungsbogen mit „Die Kraft der physischen Welt“: Je digitaler alles wird, desto wertvoller werden Orte, an denen Menschen sich wirklich begegnen. Hospitality als Fähigkeit, Stimmungen zu lesen, Bedürfnisse zu erkennen und Momente zu bauen, die sich nicht in KPIs pressen lassen. Das war der Ton: weniger Show, mehr Substanz.

Die Sessions

KI als Werkzeug, nicht als Heilsversprechen

Künstliche Intelligenz war überall, aber nicht als Wundermittel, sondern als Werkzeug, das man beherrschen muss. Markus Michels setzte mit „First Things First“ die Leitplanken: Datenschutz, klare KI-Richtlinien, Kompetenzaufbau, keine Schatten-KI, und der EU AI Act als reale Hausaufgabe für Betriebe. Olga Heuser fragte in „Service ohne Seele?“, wie Technologie den Service verändert, ohne ihn zu entkernen, und machte Mut zu „Augmented Hospitality“: KI übernimmt Routinen, damit Teams wieder Zeit für Beziehung haben. Daniel Zelling ging mit KI-Agenten in die Zukunft des Hotelbetriebs, inklusive der Konsequenz: Wer in dieser Welt sichtbar sein will, braucht saubere Daten und klare Strukturen. Und Björn Seidel brachte die Branche auf den Boden zurück: „Es geht nicht um Tools, es geht um Zusammenspiel.“ Wer schlechte Prozesse digitalisiert, baut kein System, sondern Chaos. Die klare Ansage: erst Prozess, dann Technik, dann Integration.

Von Preislogik zu echter Wertschöpfung

Auf der wirtschaftlichen Seite wurde es konkret. Philip Kuchelmeister zerlegte das Denken in „Letztes Jahr zur gleichen Zeit“ und zeigte, warum ganzheitliche KI im Revenue Management externe Faktoren, Echtzeitdaten und Verhaltenssignale einbeziehen muss. Philip Michaelis ergänzte das mit dem Bild eines Betriebssystems fürs Revenue Management: Automatisierung, bessere Entscheidungen, mehr Zeit für Strategie statt Tabellen. In „Optimierung von Operations und Revenue Management mit KI“ wurde deutlich, wie stark sich die Rolle verschiebt: vom reinen Preis hin zu Profit, inklusive Kosten, Energie, Personal und Zusatzumsätze. Michael Hellge setzte den Kontrapunkt aus Gästesicht: „Vom Flirt zur Beziehung.“ Wer Gastkenntnis nicht systematisch aufbaut, verschenkt Wertschöpfung, vor Ort und langfristig. Beziehung entsteht nicht durch Apps, sondern durch gute Daten, die beim richtigen Menschen zur richtigen Zeit landen.

Nachhaltigkeit als Betriebssystem

Nachhaltigkeit war dabei nicht Dekoration, sondern Betriebssystem. Das Panel „Lost im ESG-Dschungel?“ war ein Realitätscheck: Regulatorik bleibt beweglich, Unsicherheit bleibt, aber Abwarten ist keine Strategie. Entscheidend ist Wirksamkeit, und die wird nur sichtbar, wenn Daten sauber geführt und Entscheidungen risikobasiert getroffen werden. Silvia Gonzaga und Jonas Mog (HSMA) übersetzten das in Kommunikation: Green Claims, EmpCo, die Fallen der großen Worte, und der praktische Auftrag, Aussagen belegbar zu machen, ohne in Schweigen zu flüchten. Gerd Widule gab den pragmatischen Weg: Nachhaltigkeitsbericht in sieben Monaten, strukturiert, mit Branchenlogik, Zertifizierung als Datengerüst und Tools statt Excel-Schmerz. Subahar Parameswaran zeigte mit E-Rechnung und Rechnungsmanagement, wie Nachhaltigkeit im Backoffice beginnt: weniger Medienbrüche, mehr Sicherheit, weniger Aufwand, mehr Ordnung.

Essen als Kultur-, Klima- und Steuerungsfrage

Essen wurde als Hebel für Kultur und Klima verhandelt, nicht als Nebenthema. Darlene Schwabroch moderierte „Wie ernähren wir uns morgen?“ mit Dr. Toni Meier, Estella Schweizer, Balázs Tarsoly und Xaver Zeller. Der stärkste Impuls: Nachhaltigkeit braucht Transparenz, sonst bleibt sie Gefühl. Gastronomie prägt Geschmack und damit Verhalten, und Geschmack ist gelernt. Estella Schweizer machte mit „The Green Plate Movement“ den Anspruch greifbar: Planetary Health Diet, Handabdruck statt Ausreden, pflanzlich als Standard ohne Moralkeule. Birgit Metz brachte CO₂ als „unsichtbare Währung“ auf die Speisekarte, Torsten von Borstel und Estella Schweizer zeigten, wie Kennzahlen Speisepläne tatsächlich drehen. „Reste sind Ressourcen“ machte Foodwaste messbar und damit veränderbar. Anna Janßen und Yves-Alain Meier schlugen die Brücke zur Technik: Visual AI, weniger Fehler, weniger Verschwendung, stabilere Abläufe.

 

Menschen im Mittelpunkt des Wandels

Und weil Transformation immer Menschen trifft, war das soziale Programm kein Feigenblatt. „Mitarbeiter unter dem Hammer“ mit Erik Florvaag, Garry Levin, Henning Schneekloth-Plöger und Philipp von Bodman zeigte, wie Führung in Disruption aussieht: Wahrheit sagen, präsent sein, Werte halten, damit Teams nicht zerfallen. „People. Purpose. Power“ mit Christian Helferich, Victoria Knauer-Hansen, Max C. Luscher und Bernise Riviere machte Inklusion zur Managementaufgabe, nicht zur Kampagne. Selbst die Reise-Perspektive war im Raum: „Vom Preis zum Purpose“ mit Ruben Baumgarten, Dr. Ute Dallmeier und Petra Hedorfer, moderiert von Tobias Klöpf, setzte den Fokus auf Value, Transparenz und Nachhaltigkeit als Mehrwert statt Verzicht. Und „The Power of Partnership“ mit Jahanzeeb Ahmed, Thomas Loughlin und Julian Reingraber zeigte, warum geprüfte Nachhaltigkeit nur skaliert, wenn Daten, Zertifizierung und Plattformen zusammenspielen.

Wenn du etwas mitgenommen hast, dann das: Zukunft entsteht im Zusammenspiel. Daten und Haltung. Prozesse und Menschlichkeit. Technik und Kultur. Genau deshalb lohnt sich das nächste GreenSign Future Lab – weil es nicht bei Inspiration bleibt, sondern Werkzeuge und Perspektiven liefert, die im Betrieb funktionieren.

 

Future Lab Speaker 2 v3
Tobias Klöpf & Darlene Schwabroch

Tagungs-Hosts 2025

Darlene Schwabroch und Tobias Klöpf führten mit Expertise, Charme und einem feinen Gespür für relevante Themen durch beide Tagungen. Von Keynotes über Panels bis hin zu interaktiven Formaten schufen sie Raum für echten Austausch und Begegnungen auf Augenhöhe.

Future Lab Speaker 1
Sascha Dalig

Host der Award Night

Sascha Dalig führte mit Expertise, Leidenschaft und tiefem Branchen-Know-how durch die GREEN MONARCH Award Night. Von operativem Hotelmanagement bis zu Leadership, Nachhaltigkeit und Strategie brachte er die perfekte Mischung mit, um den Gewinnern den würdigen Rahmen zu geben.

The GREEN MONARCH Award 2025

The GREEN MONARCH Award 2025

The GREEN MONARCH Award würdigt außergewöhnliches Engagement für Nachhaltigkeit und Innovation in der Hospitality-Welt. Benannt nach dem Monarchfalter, dem Sinnbild für Wandel und Erneuerung, steht er für Aufbruch, Veränderung und den Mut, neue Wege zu gehen.

Ausgezeichnet wurden Vorreiter in vier Kategorien, die mit kreativen Konzepten und großem Einsatz die Branche von morgen prägen.

Hotel I Restaurant I Product I Personality

Die Finalisten und Gewinner der ersten GREEN MONARCH Awards wurden am 2. Dezember im Rahmen des ersten GreenSign Future Labs in einem feierlichen Abend ausgezeichnet.

Mehr zu Finalisten und Gewinnern

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